Ticketverkauf

Dies ist ein Online-Event. Die Veranstaltung wird über den Onlinestreaming Anbieter ZOOM durchgeführt. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie nach der Registrierung per E-Mai.

Anmeldeschluss ist der 18. Februar 2022

Preise: Tagespreis Regulär: CHF 110.- / Tagespreis In Ausbildung: CHF 60.-

Zugang zum Online ZOOM-Event

Nach Abschluss Ihrer Ticketbestellung erhalten Sie alle nötigen Informationen zu Ihrem Ticket. Eine Woche vor der Veranstaltung erhalten Sie eine Erinnerungs-E-Mail. Einen Tag vor der Veranstaltung senden wir Ihnen die Zugangs-Links von ZOOM per E-Mail zu. Die Veranstaltung wird über den Onlinestreaming Anbieter ZOOM durchgeführt. Für technische Fragen und Unterstützung stehen wir Ihnen vor der Veranstaltung zur Verfügung.

Stornobedingungen

Bei Abmeldungen bis 15. Februar 2022 wird der Ticketpreis zurückerstattet. Bei späteren Abmeldungen erfolgt keine Rückerstattung mehr.
Abmeldungen mit Angabe der Ticketbuchungsnummer an das Tagungssekretariat.

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie unser Tagungssekretariat:

Jasmin Hanselmann
Tel: 052 748 41 92 (Mo/Mi/Fr jeweils 9-12 Uhr)
E-Mail

Das Programm

Referate am Morgen

8.00

Eröffnung und Grussworte

8.15

Was können wir gemeinsam tun, damit palliativ erkrankte Menschen und deren Bezugspersonen in ihrer vulnerablen Situation mehr Sicherheit erfahren?

Petra Nef, Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin, MAS Palliative Care, Leiterin Palliative Plus
Myriam Tong, Pflegeexpertin MScN, Aufsuchende Demenzberaterin, Vorstandsmitglied Alzheimer TG  

Nähere Angaben folgen.

9.10

Wer ist der verletzliche, kranke Mensch aus medizinisch-somatischer Sicht und wie kann die moderne Medizin helfen?

Andreas Schoenenberger, Prof. Dr. med., Chefarzt Med. Klinik Kantonsspital Münsterlingen

In diesem Referat wird zunächst versucht, den verletzlichen, kranken Menschen aus medizinisch-somatischer Sicht zu charakterisieren. Alsdann werden Möglichkeiten der modernen Medizin aufgezeigt, wie diesen Menschen geholfen werden kann. Im speziellen wird auf den gebrechlichen, älteren Menschen eingegangen und geriatrische Therapiekonzepte werden aufgezeigt.

10.30

Spiritual Care als Dimension von Palliative und Dementia Care

Karin Kaspers Elekes, Pfarrerin/Dipl.-Päd., MASSc Spiritual Care, Spitalseelsorgerin Kantonsspital Münsterlingen
Stefan Wohnlich, Pfarrer, Seelsorger an der psychiatrischen Privatklink Aadorf, CAS Gerontologie

Auf der Suche nach dem «Mehr des Lebens». Eine chronische Schwersterkrankung wird diagnostiziert? Das Lebensende rückt in den Blick? Betroffene und ihre Angehörigen stellen im Erleben ihrer eigenen Fragilität Fragen, die den bisherigen Horizont oft übersteigen und die sie nicht selten ratlos machen: Was gibt meinem Leben Sinn? Halt? Welche nähere und weitere Perspektive hat mein Leben? Ein hörendes Gegenüber wird diese spirituellen Bedürfnisse wahrnehmen und Raum zur Exploration schaffen.

Seelsorgende bieten im interprofessionellen Team sowohl im Bereich allgemeiner als auch spezialisierter Palliative Care Hand durch ihre Kompetenzen in Spiritual Care. Denn: Spiritualität ist eine bedeutsame Ressource für das Leben – bis zum Schluss!

11.30

Für eine Ethik der Verletzlichkeit

Giovanni Maio, Prof. Dr. med., M.A. phil., Lehrstuhl für Medizinethik, Universität Freiburg

Nähere Angaben folgen.

12.30

Verabschiedung nach dem Morgenprogramm

Mittagspause


Parallele Teilkonferenzen am Nachmittag

In der Praxis tätige Fachpersonen geben in parallelen Referaten Impulse für die anschliessende offene Diskussion in kleineren interprofessionellen Gruppen. Die Kernthemen der Tagung werden noch einmal vertieft: Schmerz, Angst, Einsamkeit, spirituelle Bedürfnisse. Die TeilnehmerInnen entscheiden sich bei der Anmeldung für eine der Teilkonferenzen. Der Prozess wird moderiert und die Ergebnisse sollen wo immer möglich anschliessend allen TeilnehmerInnen auf der Website zur Verfügung gestellt werden.

14.30

Schmerz

Birgit Traichel, Dr. med., Leitende Ärztin Palliative Care Thurgau, Kantonsspital Münsterlingen

Schmerz lass nach! … Einblicke in die Praxis des Erkennens und Behandelns von Schmerzen.
Das Auftreten von Schmerzen ist eine häufige Komplikation fortgeschrittener Krankheiten, dies kann Ausdruck der schwerer körperlichen Erkrankung als auch der existentiellen Belastungssituation sein. Nebst einer fachgerechten medikamentösen Therapie benötigen die betroffenen Menschen z.T. auch Unterstützung in weiteren Bereichen, psychosozial als auch spirituell. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis einer Palliativstation werden verschiedene Aspekte der Erkennung, des (Mit-)Tragens und der Behandlung von Schmerzen diskutiert.

14.30

Angst

Bernd Ibach, PD Dr. med., Chefarzt Zentrum Alterspsychiatrie und Privé, Clienia Littenheid
Marie-Luise Hermann, Dr. phil., Therapeutische Leitung im Zentrum Alterspsychiatrie und Privé

Angst als Ausdruck von Verletzlichkeit. Mit zunehmendem Alter nehmen die Risiken für Chronizität und Schwere von Erkrankungen zu. Gefühle von Endlichkeit, fehlender Teilhabe, Schwäche, Hilflosigkeit können entstehen. Die Reaktionen auf diese Gefühle sind individuell sehr unterschiedlich und äussern sich in ganz verschiedenen Formen der Angst. Das Erkennen von Ängsten, Ursachen und Lösungsmöglichkeiten sind Thema dieser interdisziplinären Veranstaltung.

14.30

Einsamkeit

Sara Müller, Pflegefachfrau HF, Palliative Care, CAS Sozialversicherungsrecht
Sarah Sieber, Pflegefachfrau HF, Pallivative Care, Psychoonkologische Beraterin SGPO, Stv. Bereichsleitung Pflege, Krebsliga Thurgau

Der verletzliche Mensch – soziale Dimensionen – Einsamkeit. Der verletzliche Mensch ist immer in allen Dimensionen betroffen. Sowohl physisch, psychisch, spirituell wie auch sozial. Vielfältige Einflüsse wie z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, finanzielle Probleme, Veränderungen in Beziehungen können Einsamkeit verstärken und sich wiederum auf die anderen Dimensionen des Menschenseins auswirken.

14.30

Spiritualität

Meret Engel, Lic. theol. / DAS Pastoralpsychologie und Seelsorge, Pfarrerin und Klinikseelsorgerin in der Psychiatrie SG Nord

«Im Schatten deiner Flügel suche ich Zuflucht» – über die Ressource der Spiritualität an den Rändern des Lebens. Spiritualität reduziert den Menschen nicht auf das Fassbare und Messbare, sondern geht dem nach, was den Menschen im Innersten inspiriert und trägt. Sie kann so dem verletzten und sterbenden Menschen einen Sinnhorizont, eine Würde und eine Annahme auch des Bruchstückhaften schenken. Im Input zeigt Meret Engel auf, wie man spirituelle Bedürfnisse erkennt, sie aufnehmen und ihre Ressourcen nutzen kann.

16.00

Verabschiedung und Tagungsende